Hildesheimer Bischofsmühle: Ein Zentrum für Wirtschaft und Kultur.

50 Jahre ist es her: Da gründete eine Gruppe junger Schauspieler des Stadttheaters und kulturbegeisterte Hildesheimer Bürger die Bischofsmühle Cyclus 66 e.V. Das Programm umfasst vor allem Musikkonzerte verschiedenster Stilrichtungen, aber auch Kabarett, Lesungen und Themenabende. Insgesamt waren 23500 Künstler aus 48 Ländern auf Einladung des Cyclus 66 in Hildesheim zu Gast, weit mehr als eine Million Besucher sahen rund 5000 Veranstaltungen. 

m Jahr 2012 hat der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall dem Hildesheimer Jazz-Club ein neues Zuhause gegeben. Die historische Bischofsmühle ist zu einem modernen Zentrum für Wirtschaft und Kultur geworden. Für drei Millionen Euro hat der Altbau eine vorgestellte Glasfassade in Alu-Glas-Konstruktion erhalten. Mit hohem Standard, wie Achim Mennecke, Vorsitzender des Jazz-Clubs und selbst Architekt, lobend erwähnt. „Wenn man alles kostenlos hingestellt bekommt, rechnet man mit Ausstattungen in Standartqualität. Bei uns war das damals aber mehr als gehobener Standard.“ Er verweist auf Badarmaturen, hochwertige Türen oder Designer-Lampen im Foyer. „Das war alles edel und teuer und zieht sich durch den ganzen Bau.“ 

Bischofsmühle Cyclus 66 e.V.

Jahrzehntelang hatten sie nicht einmal von neuen Toiletten zu träumen gewagt. Seit vier Jahren können Mennecke und seine Veranstaltungskollegen auf Knopfdruck eine hochmoderne Klimaanlage in Gang setzen und über einen Touchscreen die Backsteinwände der Bischofsmühle in kühnste Farbkombinationen tauchen. „Auch das ist alles Hightech.“ So wird zum Beispiel aus der stickigen Luft die Wärme herausgefiltert, die dann mit der neuen Luft von draußen für angenehme Temperaturen sorgt. Nach nunmehr vier Jahren stellt Jazz-Club-Chef Mennecke fest: „Der Schmuddelcharakter ist weg.“

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