Pressemitteilung
Wirtschaftsförderung
27. April 2025

Prio:Job – Berufsorientierung zum Anfassen begeistert Schüler der IGS Bad Salzdetfurth

Prio:Job – Berufsorientierung zum Anfassen begeistert Schüler der IGS Bad Salzdetfurth

Bad Salzdetfurth. Wie fühlt es sich an, einen Gabelstapler zu steuern? Wo und wie werden riesige Filter gebaut? Und was kann man aus Metall und Elektronik selbst erschaffen? Diese und viele weitere Fragen konnten knapp 30 Schülerinnen und Schüler der IGS Bad Salzdetfurth beim Berufsorientierungsprojekt Prio:Job hautnah erleben. Die Initiative, die von der Stiftung NiedersachsenMetall in Kooperation mit Unternehmer Hildesheim umgesetzt wurde, brachte Jugendliche in direkten Kontakt mit regionalen Unternehmen – und eröffnete ihnen spannende Einblicke in mögliche berufliche Zukunftsperspektiven.

Schon früh am Morgen versammelten sich die Jugendlichen voller Neugier in der Aula ihrer Schule. Nach einer kurzen Einführung und Einteilung in Kleingruppen startete das Abenteuer: Ein eigens angemieteter Bus chauffierte die Schüler in Gruppen von fünf bis sieben Personen zu vier verschiedenen Unternehmen der Region. Dort erwarteten sie praxisnahe, interaktive Stationen, bei denen Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen ausdrücklich erwünscht war.

Handwerk erleben – Begeisterung spüren

Bei Franke Filter durften die Jugendlichen Werkstattluft schnuppern und waren beeindruckt von den massiven, metallischen Maschinen, die dort zum Einsatz kommen. „Ich wusste gar nicht, wie viele Arbeitsschritte es braucht, um so eine Anlage zu bauen“, staunte ein Schüler, während er eine Werkbank inspizierte.

Nicht weniger begeistert zeigten sich die Teilnehmer bei Rapiro, wo sie selbst löteten, schraubten und kleine elektronische Bauteile zusammensetzten. „Es ist faszinierend zu sehen, wie aus so vielen kleinen Teilen am Ende ein funktionierendes Gerät entsteht“, sagte eine Schülerin, die sich kaum vom Lötkolben trennen wollte.

Bei Schäflein stand hingegen Logistik im Mittelpunkt. Hier konnten die Jugendlichen zum ersten Mal selbst hinter das Steuer eines Gabelstaplers steigen – selbstverständlich unter professioneller Anleitung. „Das ist gar nicht so leicht, wie es aussieht“, lachte ein Teilnehmer, nachdem er vorsichtig eine Palette versetzt hatte.

Spielerische Berufsorientierung auf Augenhöhe

Das innovative Konzept von Prio:Job setzt auf eine spielerische und emotionale Annäherung an verschiedene Berufsfelder. Statt trockener Vorträge oder theoretischer Informationen steht die unmittelbare Erfahrung im Vordergrund. Durch die Begegnung mit echten Profis und die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, sollen die Jugendlichen ein Gefühl für verschiedene Tätigkeiten entwickeln und ermutigt werden, sich für ein Praktikum oder eine Ausbildung zu interessieren.

Den krönenden Abschluss fand das Projekt am Nachmittag wieder in der Aula der Schule. Bei Brötchen und Apfelschorle tauschten die Schüler ihre Erlebnisse aus – mit strahlenden Augen und vielen neuen Eindrücken im Gepäck. „Heute habe ich Berufe kennengelernt, die ich mir vorher nie vorstellen konnte – und jetzt finde ich sie richtig spannend“, resümierte ein Schüler begeistert.
 

Die Organisatoren Projekt als vollen Erfolg und sind sich sicher: Prio:Job könnte schon bald wollen sie fortsetzen.
 

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